Anthropic und OpenAI messen sich darum, wessen Agenten am radikalsten eigenmächtig agieren

Freitag, 31. Juli 2026
Die einfallsreiche Kampagne eines Unternehmens für ein noch nicht veröffentlichtes Produkt hat sich zu einem Wettstreit zwischen Anthropic und OpenAI entwickelt, bei dem es darum geht, wer am lautesten über die eigenen Misserfolge trommelt.
Versagte Superhelden
Der Vorfall weckt kein großes Vertrauen in Anthropic oder OpenAI, die Welt vor ihrer KI zu schützen.
Dr. Ilia Kolochenko, Gründer von ImmuniWeb und praktizierender Anwalt für Cybersicherheit und Datenschutz, verglich die beiden Unternehmen mit gescheiterten Superhelden.
„Zwar wäre es zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas verfrüht, Schlussfolgerungen zu ziehen, doch die Vorfälle stärken sicherlich nicht das Vertrauen in die Fähigkeit des KI-Anbieters, KI sicher einzusetzen, geschweige denn seinen Kunden zu versichern, dass die sogenannten ‚Frontier-Modelle‘ sicher zu nutzen sind“, erklärte er gegenüber The Register.
„Es ist so, als würde man einen Superhelden engagieren, um sich beschützen zu lassen, aber gleichzeitig Angst haben, dass dieser Superheld plötzlich durchdreht und einen selbst und die eigene Familie tötet. Niemand braucht einen solchen Superhelden.“ Den vollständigen Artikel lesen
The Register: Ausreden wie „Die KI war’s“ gibt es vor dem Gesetz nicht