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Daten der Europäischen Kommission wurden bei einem Cyberangriff auf die Infrastruktur, die ihre Websites hostet, gestohlen

CSO
Von Howard Solomon für CSO
Samstag, 28. März 2026

Die Kommission teilt mit, dass ihre internen IT-Systeme nicht betroffen waren, untersucht jedoch weiterhin die Auswirkungen des Angriffs.

Eine „düstere Warnung“

Ilia Kolochenko, CEO des schweizerischen Unternehmens ImmuniWeb, erklärte, dass der Angriff „auf den ersten Blick zwar ziemlich banal erscheinen möge, es jedoch einige Dinge gäbe, auf die man achten sollte.“

Unter Verweis auf den Bericht von Bleeping Computer sagte er, dass angesichts der angeblichen Planung der Angreifer, die Daten zu veröffentlichen, ihre Hauptabsicht darin besteht, spürbaren Schaden anzurichten und Reputationsschäden zu verursachen.

„Die dahinterstehenden Angreifer sind entweder Hacktivisten oder von einem Staat angeheuerte Cyber-Söldner“, fasste er zusammen. „Angesichts der geopolitischen Turbulenzen weltweit werden solche Angriffe im Jahr 2026 voraussichtlich zunehmen. Das Problem ist, dass Angreifer in solchen Fällen die Kosten selten berücksichtigen und möglicherweise kontinuierlich Zeit und Aufwand in ausgeklügelte Hacking-Kampagnen gegen die bestgeschützten Organisationen investieren. Organisationen sollten sich dringend auf eine Lawine politisch motivierter Angriffe mit hochzerstörerischen Folgen in diesem Jahr vorbereiten.“

Zusammen mit der Vorgeschichte ähnlicher Vorfälle, die die Europäische Kommission und andere EU-Gremien betroffen haben, ist dieser Vorfall „eine ernste Warnung, dass die europäische Cybersicherheitsregulierung, die einige Experten als übertrieben und unnötig kompliziert ansehen, kein Allheilmittel gegen Datenpannen ist“, fügte er hinzu. „Während Cloud-Datenpannen weit verbreitet sind und im Jahr 2026 bereits Tausende große Organisationen betroffen haben, könnte dieser Vorfall von den Gegnern einer weiteren Überregulierung der europäischen Datenschutzlandschaft instrumentalisiert werden.“

Kolochenko fügte hinzu, dass europäische Unternehmen diesen Vorfall nutzen könnten, um digitale Souveränität und „EU-made“-Cloud zu fördern. „Während die Datenspeicherung in Europa unter der Verwaltung europäischer Cloud-Anbieter die Cloud-Sicherheitslandschaft wahrscheinlich nicht wesentlich verändern wird, könnten einige Organisationen versucht sein, amerikanische Anbieter zugunsten ihrer europäischen Konkurrenten zu verlassen“, sagte er. Read Full Article


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