Das ‚weltweit erste‘ Deepfake-Erkennungsframework Großbritanniens wird vermutlich Fälschungen nicht stoppen können, sagt Experte.

Donnerstag, 5. Februar 2026
Die britische Regierung gibt an, sie werde einen „weltweit ersten“ Framework zur Bewertung von Deepfake-Erkennungstechnologien entwickeln, da KI-generierte Inhalte weiter zunehmen.
Dr. Ilia Kolochenko, CEO von ImmuniWeb, einem Schweizer Cybersicherheitsunternehmen, sagte jedoch, der Plan werde „in naher Zukunft kaum systemische Verbesserungen bewirken“.
Kolochenko verwies auf zahlreiche Open-Source-Tools und Expertengruppen, die bereits existieren, um KI-generierte Inhalte aufzuspüren und aufzudecken. „Selbst wenn eine KI-Fälschung entdeckt wird, ist die größte Frage, was als Nächstes zu tun ist“, sagte er gegenüber The Register. „Seriöse Medien und Websites werden sie wahrscheinlich schnell entfernen, auch ohne wissenschaftlichen Beweis, dass es sich um eine KI-Fälschung handelt.“
Geheime oder anonyme Medien dürften weniger kooperativ sein.
„Wir brauchen eine systemische und globale Reform der Gesetzgebung – nicht nur rechtlich nicht durchsetzbare Verhaltenskodizes oder Best Practices –, um den zunehmenden Schaden durch KI-generierte Inhalte einzudämmen“, ergänzte Kolochenko. „Zusammengefasst ist diese lobenswerte Maßnahme zwar ein solider Anfang, doch wir sind noch weit von einer endgültigen Lösung entfernt.“
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